Hip Hop, Rap & Poetry Slam

(Hip Hop trifft auf Poesie im Heimathafen)
Der Heimathafen Neukölln ist jetzt ein Ort des sich Begegnens, Treffens, Austauschens, Diskutierens, Zusammenseins und des spontanen Slammens geworden. Die Workshops laufen wie geschmiert, sie sind bestens besucht und es finden immer hitzige Gesprächskreise statt.
Heute in „Hip Hop, Rap und Poetry Slam“, moderiert von MC Zeek, gab es heftige Wortschlachten als es um den Versuch ging, zu definieren, was Poetry ist, was ein Poem ausmacht und wie überhaupt der Begriff der Kunst zu fixieren ist. Es gab große Ungereimtheiten darüber, was ästhetisch wertvoll ist und was nicht. Im Ansatz waren alle gleicher Meinung: Kunst ist expressiv. Kunst berührt. Aber natürlich ist nicht jeder von den gleichen Dingen gebannt. Demzufolge ließ sich kein Konsens im Definieren von „Poesie“ finden. Für MC Zeek ist Tanzen höchste Poesie.
NvWL

Bisschen verkürzt, die Darstellung, obwohl es doch gerade um darstellung geht! MC Zeek hat gesagt, auch Tanzen und DJing seien für ihn Poesie. Erweitert hieße dies, auch Werbung und selbst das Aufblühen einer Blume können Poesie sein – warum nicht? Bei Slam Poetry widerum geht es in der Tat nur um das gesprochene Wort. Aber auch um Lautpoesie, die ja nicht unbeding tvon Worten lebt – und was ein erster Schritt zum erweiterten Poesiebegriff ist. Denn wer sagt, nur Worte seien Poesie, diskrminiert all jene, die keine Worte haben um sich auszudrücken.
Für Außenstehende: Dies waren Ausschnitte der Inhalte, um die es in der angesprochenen Debatte ging